Lanz + Precht

Lanz + Precht

In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „Lanz + Precht“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt. *** Credits: Producer: Lucas Raßbach, Redaktion: Monika Fabricius und Simon Schuling, Postproduktion: Dominik Völkl, Redaktion ZDF: Henning Brekenkamp und Marc Lovric ***
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Resumen del episodio

Die Moderatoren analysieren den politischen Wandel in Deutschland, ausgehend von persönlichen Anekdoten bis hin zur Analyse der aktuellen Zäsur in Sachsen-Anhalt. Dabei wird das Ende der Ära Merkel und die damit einhergehende Rückkehr zu politischer Polarisierung thematisiert. Die Diskussion beleuchtet zudem die strukturellen Krisen der liberalen Demokratie, einschließlich der Macht von Medien und Geld sowie der zunehmenden Ideologisierung gesellschaftlicher Debatten. Es wird argumentiert, dass Rechtspopulismus eher ein Symptom dysfunktionaler demokratischer Prozesse als deren alleinige Ursache ist.

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Destacados

Ich habe das Gefühl, da wurde vor allen Dingen über Friedrich Merz abgestimmt, da wurde über Migration abgestimmt, da wurde über Waffenlieferungen an die Ukraine abgestimmt, da wurde über den Spritpreis, da wurde über Mieten abgestimmt.

00:08:57 · Der Sprecher argumentiert, dass die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt fundamentale politische Themen widerspiegeln.

Merkel war die personifizierte Mitte, was sie auch deswegen gut sein konnte, weil sie sehr flexible Grundsätze hatte und immer genau da stand, wo gerade die Meinungsumfragen standen.

00:15:34 · Der Sprecher erklärt den politischen Erfolg von Angela Merkel durch ihre Fähigkeit zur Anpassung an die öffentliche Meinung.

die AfD und die CDU sind doch wirtschaftspolitisch keine systemischen Rivalen.

00:25:12 · Es wird argumentiert, dass sich die Wirtschaftsprogramme von CDU und AfD aufgrund neoliberaler Gemeinsamkeiten nicht grundlegend unterscheiden.

Die alten aristokratischen Gesellschaften waren um den Begriff der Ehre herumgebaut und die bürgerliche Gesellschaft um den Begriff des Geldes

00:46:10 · Der Sprecher beschreibt den kulturellen Wandel von ehrenbasierten zu geldorientierten gesellschaftlichen Strukturen.

Rechtspopulismus trägt zwar [...] dazu bei, die liberale Demokratie zu zerstören, [...] aber die Tatsache, dass er überhaupt erst entstanden ist, hängt damit zusammen, dass viele Dinge in unseren liberalen Demokratien dysfunktional geworden sind.

00:52:11 · Der Sprecher erläutert, dass Rechtspopulismus als Symptom tieferliegender Probleme innerhalb der demokratischen Institutionen zu verstehen ist.

Episodios

266-

#262 (Wenn die Mitte ihre Mehrheit verliert)

Die Moderatoren analysieren den politischen Wandel in Deutschland, ausgehend von persönlichen Anekdoten bis hin zur Analyse der aktuellen Zäsur in Sachsen-Anhalt. Dabei wird das Ende der Ära Merkel und die damit einhergehende Rückkehr zu politischer Polarisierung thematisiert. Die Diskussion beleuchtet zudem die strukturellen Krisen der liberalen Demokratie, einschließlich der Macht von Medien und Geld sowie der zunehmenden Ideologisierung gesellschaftlicher Debatten. Es wird argumentiert, dass Rechtspopulismus eher ein Symptom dysfunktionaler demokratischer Prozesse als deren alleinige Ursache ist.

11 sep. 2026
265-

#261 (AfD: Auf dem Weg zur blauen Hegemonie?)

Die Moderatoren reflektieren über das fünfjährige Jubiläum ihres Podcasts und analysieren die demografische Krise in Sachsen-Anhalt am Beispiel von Köthen. Dabei wird untersucht, wie die AfD durch die Besetzung kultureller Räume eine „kulturelle Hegemonie“ im Osten aufbaut, wobei theoretische Parallelen zu Antonio Gramsci und Karl Marx gezogen werden. Die Diskussion erörtert zudem die Strategien der Rechten, soziale Medien und emotionale Bindungen zur Mobilisierung junger Zielgruppen zu nutzen. Abschließend werden die politischen Folgen einer möglichen AfD-Regierung sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels thematisiert.

04 sep. 2026
264-

#260 (Friedrich Merz: Ein Denken von gestern?)

Die Diskussion beleuchtet die politische Lage der CDU unter Friedrich Merz und kritisiert dessen mangelnde Anpassungsfähigkeit an eine multipolare Weltordnung sowie das Fehlen politischer Alternativen in Europa. Es wird vor der Radikalisierung rechter Parteien gewarnt und die Unfähigkeit etablierter Politiker thematisiert, auf geostropolitische Veränderungen zu reagieren. Zudem werden Reformvorschläge für das deutsche Rentensystem und neue Steuerkonzepte für KI und Robotik erörtert. Die Sprecher kritisieren die Visionslosigkeit der deutschen Politik angesichts von Herausforderungen wie Demografie, Migration und Klimawandel sowie die zunehmende Polarisierung durch Populismus.

28 ago. 2026
263-

#259 (Das AfD-Versprechen: Zurück in die Vergangenheit?)

In dieser Episode analysieren die Moderatoren das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt und untersuchen dessen Realisierbarkeit sowie die dahinterstehenden politischen Strategien. Dabei werden Themen wie Migrationspolitik, Bildungsreformen und die rechtlichen Hürden von Forderungen nach Abschiebehaft oder Arbeitszwang kritisch beleuchtet. Zudem wird die Gefahr eines gezielten Kulturkampfs diskutiert, der darauf abzielt, durch gesellschaftliche Spaltung von strukturellen Problemen abzulenken. Die Sprecher erörtern zudem die langfristige Strategie der Partei, durch Personalpolitik und die Besetzung von Verwaltungsposten eine dauerhafte Veränderung des Staatsapparates anzustreben.

21 ago. 2026
262-

#258 (Sommergespräch mit Jan Josef Liefers)

Die Moderatoren analysieren die politische Lage in Sachsen-Anhalt und die potenzielle Zäsur durch eine mögliche AfD-Regierung, wobei sie Fragen der Meinungsfreiheit und den Wandel der Kulturpolitik thematisieren. Dabei wird die Partei als Symptom tieferliegender struktureller Probleme wie wirtschaftlicher Unsicherheit und sozialer Erosion betrachtet. Die Diskussion beleuchtet zudem das wachsende politische Misstrauen in Deutschland und die Gefahr, dass demokratische Prozesse zu einem bloßen 'Demokratie-Theater' verkommen könnten. Abschließend wird ein Plädoyer für die Rückkehr zu einem offenen Diskurs gefordert, um ideologische Scheuklappen abzubauen und die Glaubwürdigkeit der etablierten Parteien wiederherzustellen.

14 ago. 2026